Das richtige Risikomanagement beim Traden

So schützt du dein Konto

Besonders wenn es um Geld geht ist es wichtig, dass du ein striktes Risikomanagement beim Traden verfolgst. In meinem Kurs empfehle ich, dass du pro Position nicht mehr als 1% deines Handelskontos riskierst. Viele neue Trader denken, dass diese Regelung gerade bei kleineren Konten absurd ist, schließlich entspricht das unter Umständen nur 10€ pro Trade. Auch wenn ein geringes Risiko deinen Account (potentiell) langsamer wachsen lässt – früher oder später wirst du feststellen, wie wichtig der eher konservative Ansatz wirklich ist.

Behandle dein Handelskonto wie ein U-Boot

Während du dein maximales Risiko pro Position auf 1% deines Handelskontos begrenzt, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass du auch schwierige Marktbedingungen langfristig überlebst. Selbst wenn du 10 Trades in Folge verlierst, hast du immer noch mehr als 90% deiner ursprünglichen Kontogröße. Kleinere Rückschläge lassen sich dadurch mit 2-3 guten Trades ausgleichen.

Stelle dir ein U-Boot vor, welches im Inneren komplett ausgehüllt ist. Wenn es von einem gegnerischen Schiff angegriffen und getroffen wird, dann reicht ein einzelnes Leck aus, um es zum Sinken zu bringen. Jetzt nehmen wir das U-Boot und unterteilen es in insgesamt 100 einzelne Kammern. Wenn das U-Boot jetzt getroffen wird, dann füllt sich zwar eine Kammer mit Wasser, die verbleibenden 99 sind jedoch weiterhin in Takt. Das gibt dem U-Boot die Möglichkeit dem feindlichen Feuer zu entkommen und sicher zurückzukehren.

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Lerne bei der Chartfabrik, wie du das Risikomanagement beim Traden optimal einsetzen kannst.Wenn du dein Risiko auf 1% begrenzt, teilst du damit dein Konto auf 100 einzelne Teile auf. Mit dieser Methode kannst du sicherstellen, dass du nicht mehr als einen Teil pro Position verlierst. Es füllt sich also nicht mehr als eine Kammer pro Treffer mit Wasser.

Doch das ist nicht der einzige Vorteil.

In einer Periode mit mehreren verlustbehafteten Positionen in Folge werden deine finanziellen Einbußen stetig geringer, während dein Gewinn in einer aufsteigenden Phase mit der fortlaufenden Zeit exponentiell wächst. Dieses Phänomen erklärt sich damit, dass wir immer einen fixen Prozentbetrag der gesamten Kontogröße riskieren.

Die einfache Strategie, nur einen fixen Prozentbetrag deines Handelskontos zu riskieren, klingt logisch oder? Leider handeln die meisten Trader genau gegenteilig. Systeme wie das „Martingale“ ermutigen Devisenhändler immer wieder dazu, ihr eingesetztes Risiko nach jedem Verlust zu verdoppeln. Gerade Glücksspieler lieben dieses Prinzip, weil sie dadurch nur einen einzigen Gewinn abschließen müssen, um alle Verluste auf einmal auszugleichen. Dadurch kommen sie nie in die Situation, mit einem Verlust leben zu müssen. In einer Welt mit unendlichem Kapital und unendlicher Marktliquidität mag diese Theorie sogar funktionieren… aber in der Realität ist es beim Handeln mit Devisen langfristig unprofitabel und wird deinen Kontostand auf null bringen!

Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich für einen professionellen Trader. Aus diesem Grund kann ich dir nur raten, dich vom Martingale-System fern zu halten. Im Kurs der Chartfabrik zeige ich dir, welche Risikofaktoren es außerdem noch gibt und wie du sie gekonnt eliminieren kannst.

Ein striktes Risikomanagement beim Traden ist essentiell für jeden, der langfristig erfolgreich an den Finanzmärkten handeln möchte!

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2019-12-10T15:15:15+00:00